Warum physisches Gold?

Wenn man sich mit dem Thema physisches Gold als Geldanlage beschäftigt, ist einem in der Regel ein kollektives Kopfschütteln von Freunden, Bekannten und fast der gesamten Finanzbranche sicher. Wie kann man sich nur mit einem solchen Relikt der Geldanlage beschäftigen? Die Argumente dagegen sind zum Teil sogar bestechend – nur genau das gilt für jede andere Kapitalanlage bei intensiver Betrachtung eben auch. Beginnen wir die Überlegungen zum Thema physisches Gold mit einem Zitat:

Es gibt heute keine Behörde, die für die Zahlungsversprechen Alexanders des Großen, Julius Cäsars, Ludwig des XIV., Peter des Großen, Napoleons oder Hitlers aufkommt. Sie waren zu ihrer Zeit mächtige Männer, aber keine Bank wird heute ihre Schecks einlösen. Wenn man jedoch einen Goldbarren nimmt, der einst in ihren Schatztruhen lag, erhält man den Gegenwert dafür überall in der Welt. Die Dauerhaftigkeit und Universalität des Goldes verleiht ihm eine geldgleiche Autorität, die kein anderes Geld besitzt.

William Rees-Mogg
ehemaliger Chefredakteur der Londoner Times

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Gold-Super-Markt